Schon wieder ein User-zentrierter SEO Trend! Diesmal handelt es sich um die User Experience (UX) und wie man diese unter Betrachtung verschiedener Metriken und User Signals verbessern kann.

User Signals sind - wie der Name schon sagt: Signale, die der Nutzer beim Besuch einer Webseite hinterlässt. Kehrt er sofort zur Suchseite zurück - und wenn ja: warum? Verweilt er lange auf der Seite - und was macht er in dieser Zeit? Klickt er weitere Inhalte der Webseite an oder klickt er schon weg, bevor die Seite überhaupt vollständig geladen ist?

Jedes User Signal kann gemessen, nachverfolgt oder interpretiert werden und lässt Rückschlüsse darauf zu, ob die Webseite technisch, inhaltlich oder vom Design optimiert werden sollte, damit künftige User länger und tiefer in die Webseite eintauchen, bzw. es zu Conversions oder anderen Transaktionen kommt.

User Signals optimieren und die Nutzerzufriedenheit zu steigern

Mehreren User Signals kommt eine zentrale Bedeutung zu, die der Betreiber der Webseite unbedingt im Blick haben sollte, damit die User Experience zu einem echten Erlebnis wird - und nicht nur zu einem kurzen Vergnügen.

  • Time on page / Time on site: Mit ihr wird gemessen, wie lange der Besucher sich auf der Seite aufhält. Sie sollte so hoch wie möglich sein, muss aber in Relation dazu gesetzt werden, welche Funktion die Inhalte haben oder wie lang sie sind.
  • Click-through-rate (CTR): Sie ist ein zuverlässiger Indikator dafür, wie relevant (oder interessant) ein Suchergebnis in den SERPs auf den User wirkt. Ist die CTR niedrig, kann sie beispielsweise durch bessere Inhalte in Seitentitel (Meta Title) oder Meta Description erhöht werden.
  • Bounce rate / Absprungrate: Sie zeigt an, wie viele Besucher die Seite ohne weitere Interaktion verlassen haben.
    In der Beurteilung dieser muss zwischen zwei Fällen unterschieden werden: entweder, der User hat bereits above-the-fold alle Informationen zu seiner Anfrage gefunden (super!) oder er hat die Seite gleich wieder verlassen hat, weil er überhaupt keine Antworten auf seine Suchanfrage erhalten hat (nicht so super). Eine genaue Analyse der Bounce Rate ist wichtig, damit die richtigen Schlüsse aus ihr gezogen werden können.
  • Return to SERP: Die Return-to-SERP-Rate beziffert den Anteil der Besucher einer Webseite, die von dieser wieder zurück auf Googles Suchergebnisseite springen.
    Da diese von Google für die Berechnung des Rankings der jeweiligen Webseite benutzt wird, spielt auch sie eine zentrale Rolle. Google erkennt dabei, ob der User nach der Rückkehr zu den Suchergebnissen seine Suche verändert oder verfeinert und der Nutzer die Customer Journey danach fortsetzt oder andere Suchergebnisse anklickt.

Bei der User Experience auch auf die Page Experience achten!

Zur Nutzerzufriedenheit tragen natürlich auch andere Indikatoren bei, wie die eng mit ihr verwandte Page Experience, deren Bestandteile unter anderem sowohl die weiter oben erwähnten Core Web Vitals als auch die Mobile Friendliness sind.
Auch Sicherheitsaspekte wie HTTPS / SSL-Verschlüsselung gehören in diese Rubrik. 

In Anbetracht dessen, dass die Zufriedenheit der User eine immer tragendere Rolle in der Beurteilung und im Ranking von Webseiten spielt, ist die Interpretation dieser Metriken und der oben genannten User Signals keine Kann-Entscheidung mehr, sondern spätestens ab diesem Jahr ein Muss.

Beide, Google und die User, werden es Ihnen danken: mit einer guten Platzierung und dem damit einhergehenden Traffic, der bei guten Inhalten wiederum dafür sorgt, dass die Nutzerzufriedenheit steigt und damit auch wiederum ihre Platzierung in den SERPs - und so weiter und so fort...

SEO Freelancer Matthias Klenk
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