Sichtbarkeit

Was versteht man unter Sichtbarkeit?

Alternative Bezeichnung(en):

  • Visibility

Definition Sichtbarkeit

Die Sichtbarkeit ist ein Wert auf Basis von Rankings einer Webseite innerhalb eines festgelegten Keyword-Sets.

Sichtbarkeit, detaillierte Definition:

Wer im Internet Kunden mit seiner Webseite gewinnen will, muss dafür sorgen, dass er mit seiner Webseite, seinen Produkten oder Dienstleistungen sichtbar ist. Sichtbarkeit im Online Marketing und speziell bei der Suchmaschinenoptimierung bedeutet, dass man seine Webseite so optimiert, dass sie weit oben im Ranking, sprich ganz vorne auf den Suchergebnisseiten der einzelnen Suchmaschinenanbieter gelistet wird. Denn dort gibt es die meisten Klicks - und die sind eine der Grundvoraussetzungen für Traffic und Conversions auf Ihrer Webseite.
Und wie immer, wenn etwas von besonderer Wichtigkeit im Onlinebereich ist, gibt es auch detaillierte KPIs, die für Vergleichbarkeit sorgen und den Erfolg messbar machen, beziehungsweise Optimierungspotenzial offenbaren.
Bei der Sichtbarkeit wird diese mittels einer Kennzahl in Sichtbarkeitsindizes ausgedrückt. Bspw. Sistrix Sichtbarkeitsindex, Xovi Online Value Index. 

Mehr zu den diversen Sichtbarkeitsindices von Xovi, Sistrix und CO unter: Sichtbarkeitsindex

Für wen ist eine hohe Sichtbarkeit wichtig?

Eine gute Sichtbarkeit ist Pflicht für die meisten Webseite - ganz egal, ob man Produkte, Informationen, Dienstleistungen oder Style-Tipps online anbietet.

Eine hohe Sichtbarkeits-Kennzahl ist vor allem für große Webseiten und Unternehmen interessant. Für die Betreiber eines Blogs oder eines kleinen Familienbetriebs hat die schiere Höhe aber eher wenig Aussagekraft. Wer klein ist, hat im Normalfall ohnehin ziemlich schlechte Werte im Vergleich zu bekannten Unternehmen, was vor allem daran liegt, dass kleinere Unternehmen häufig in Nischenbereichen tätig sind oder nur regionales bzw. lokales Interesse wecken. Meist liegt es auch an den Suchbegriffen, über die kleinere Betriebe im Netz gefunden werden wollen: diese finden nämlich oftmals gar keine Berücksichtigung in den zur Berechnung der jeweiligen Indizes zugrundeliegenden Keywordsets.


Für kleinere Unternehmen oder die in Nischenbereichen ist daher vor allem interessant, wie sie im Vergleich zu den ebenfalls niedrigen Werten der unmittelbaren Konkurrenz stehen. Gibt es zum Beispiel in einem Kleinstädtchen zwei Sanitärbetriebe, ist es durchaus von Vorteil, mit dem eigenen sichtbarer zu sein, als der Konkurrent, ganz gleich wie niedrig die Kennzahl ist. Die Aussagekraft der Sichtbarkeits-Kennzahlen liegt also nicht nur in der reinen Höhe, sondern auch in ihrer Interpretierbarkeit und in Relation zur Konkurrenz.

Worüber die Sichtbarkeit Aufschluss gibt und worüber nicht.

Wie bereits eingangs beschrieben, sagt die Sichtbarkeit nichts über den Traffic oder die Geschäftsabschlüsse einer Webseite aus. Wer aber viel Traffic auf der Seite braucht, um auf seine Kosten zu kommen, benötigt eine dementsprechend hohe Sichtbarkeit - denn ohne ein gutes Ranking in den Google Suchergebnissen verirren sich zu wenige Besucher auf eine Webseite. Wer hingegen wenig Traffic auf seiner Seite benötigt, aber fast mit jedem Kontakt einen Geschäftsabschluss tätigen kann, nimmt auch einen niedrigen Sichtbarkeitswert in Kauf.

Nehmen Sie zum Beispiel die Sichtbarkeit von MatthiasKlenk.de: die liegt bei Sistrix aktuell bei gerade einmal 0,069, bzw. 0,081 für mobile Endgeräte - und trotzdem erhalte ich sehr viele Anfragen durch die Webseite. Die Kennzahl von Deutschlands renommiertester Werbeagentur, Jung von Matt, liegt beispielsweise sogar nur bei kümmerlichen 0,001 - dennoch sind die Auftragsbücher stets voll und es gibt selten große Neugeschäftspitches, bei denen das Unternehmen nicht angefragt wird. Zum Vergleich: ein Unternehmen wie Amazon hat in Deutschland eine Sichtbarkeit von 2447,57, Wikipedia.org sogar von 6584,16, weil diese Unternehmen nahezu unter jedem verfügbaren Suchbegriff einen Eintrag, bzw. ein Produkt offerieren können - und müssen, da sie sonst mit ihrem eigenen Geschäftsmodell brechen würden.

Wer will, kann übrigens mit diesem Link zu Sistrix (https://app.sistrix.com/de/visibility-index) die Sichtbarkeit der eigenen Domain abfragen. Und keine Sorge: Sie müssen sich dafür weder registrieren noch für den Dienst bezahlen. Wer zudem detaillierte Informationen über die eigene Sichtbarkeit in Erfahrung bringen will, kann auf die ebenfalls kostenlosen SEO Tools Google Analytics oder die Google Search Console zurückgreifen. Einen Indexwert sucht man dort zwar vergeblich, anhand der Zugriffszahlen erfährt man aber recht schnell, ob die eigene Sichtbarkeit zu- oder abnimmt. Wer tiefer in die Materie eintauchen will, kann dies über ein Produkt wie die “Sistrix Toolbox” erreichen, die allerdings Geld kostet - aktuell ca. 120 Euro/Monat.

Wie kann man die Sichtbarkeit einer Webseite optimieren?

Um die eigene Sichtbarkeit zu optimieren, gibt es jede Menge Stellschrauben, an denen Sie oder ein SEO Experte drehen können.

Die Suchanalyse in der Google Search Console zeigt zum Beispiel an, mit welchen Suchbegriffen Sie überhaupt Besucher auf Ihre Webseite locken.

Zudem gibt die Absprungrate Aufschluss darüber, ob Ihre Suchbegriffe vielleicht doch nicht ganz so relevant sind, wie Sie eigentlich dachten. Merke: Eine hohe Sichtbarkeit basiert auf klassischem OnPage SEO, also Keywordanalyse und anschließender Ausrichtung auf die perfekten Suchbegriffe. Grundlegend kann man sagen, dass jede Unterseite mit einem eigenen relevanten Keyword oder einer Keywordphrase belegt werden sollte.

Taucht Ihre Webseite schließlich in den SERPs auf und wird dennoch kaum geklickt, sollten Sie Meta Title und Meta Description umformulieren und auf die Bedürfnisse der User optimieren um so die CTR (Click-Through-Rate) zu erhöhen.

Backlinks sorgen ebenfalls für bessere Sichtbarkeit, sollten aber keinesfalls eingekauft werden, sondern organisch entstehen. Mein Tipp: Schreiben Sie nicht nur Texte für Ihre eigene Webseite, sondern auch Gastbeiträge oder Foreneinträge auf externen Seiten.

Mit kurzen Ladezeiten und der zusätzlichen Ausrichtung Ihrer Webseite auf mobile Geräte steigt Ihre Sichtbarkeit ebenfalls.

Und last but not least: bieten Sie gut formulierten, informativen, hilfreichen oder unterhaltsamen Content an, der optisch nett verpackt und navigational selbsterklärend ist. Dadurch verweilt der User auch länger auf Ihrer Webseite und schaut sich weitere Inhalte an, die er vielleicht sonst nicht geklickt hätte.

Fazit

Die Sichtbarkeit ist in den allermeisten Fällen einer der grundlegenden Faktoren für den Geschäftserfolg online. Überspitzt könnte man sagen: wer nicht gesehen wird, den gibt es auch nicht. Hat eine Webseite es einmal auf Seite 1 der Suchergebnislisten geschafft, ist dies leider aber keine Garantie dafür, dass dieser Status auch erhalten bleibt. Durch kleinere und größere Änderungen und Updates der Suchmaschinenanbieter ist es auch schon bei bekannten Unternehmen zu regelrecht erdrutschartigen Verlusten der Sichtbarkeit gekommen. Nur mit professioneller SEO oder einem hohen Kenntnisstand über die einzelnen Rankingfaktoren von Google und Co. kann die Sichtbarkeit der eigenen Webseite dauerhaft auf hohem Level gehalten werden.
Merke: eine kontinuierlich hohe Sichtbarkeit erreicht nur, wer seine Onlinepräsenz regelmäßig auf Verbesserungsmöglichkeiten analysiert und dauerhaft optimiert.

Weiterführende Informationen

Sichtbarkeit kostenlos online ermitteln: https://app.sistrix.com/de/visibility-index

Matthias Klenk

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