Google will nicht nur die Suchintention des Users besser verstehen, Google will vor allem dessen Suchintention mit relevantem und hochwertigem Content befriedigen. Sie sagen, dass das ein alter Hut ist? Stimmt. Doch seit einiger Zeit soll dieser Content am besten von Fachleuten geliefert werden, die durch ihre Expertise und ihren Status im jeweiligen Fachgebiet auch ein hohes Maß an Vertrauen und Glaubhaftigkeit genießen.

Das Ganze nennt sich E-A-T (Expertise, Authority, Trust) und wird von Google mittlerweile massiv vorangetrieben - beziehungsweise: Google wird immer besser darin, Content, der nach diesem Qualitätsmuster gestrickt ist, zu erkennen. Die drei Bestandteile E, A und T sind dabei eigentlich keine eigenständigen Blöcke, sondern eher hierarchische Stufen: Durch große Expertise wird man zu einer Autorität auf seinem Gebiet, was wiederum Vertrauenswürdigkeit zur Folge hat. Und um die geht es Google im Endeffekt.  

Denn wie oft fragt man sich im Moment der Kaufabsicht, der Recherche und Informationsbeschaffung oder auch, wenn es um Dinge wie Do-it-yourself im Internet geht: stimmt das wirklich, was die mir da erzählen oder anbieten? Kann man denen vertrauen?
Bisher konnte man mit ein bisschen Ahnung und Vertiefung in eine Materie manchmal auch nur vorgeben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Oder auch nur durch die schiere Menge an Followern (siehe Influencer oder Donald Trump) eine Unwahrheit zur Wahrheit werden zu lassen. Jetzt wird das Ganze schwieriger. Denn Google prüft nun nicht mehr nur den Inhalt, sondern eben auch die Autorität der Person oder Webseite dahinter und deren Glaubhaftigkeit, wenn es um Content und vertrauenswürdige Antworten geht.

Google selbst spricht in seinen Search Quality Rater Guidelines schon lange nicht mehr nur von minderwertigem und hochwertigem Content, sondern vermehrt auch von höchstwertigem Content (low quality, high quality, highest quality).

Dazu setzt die bisher auf Algorithmen und Rankingfaktoren spezialisierte Suchmaschine tatsächlich auf Menschen aus Fleisch und Blut, mit deren Hilfe exzellenter Content gesucht, bewertet und quasi in seiner Beschaffenheit dechiffriert wird. Die Ergebnisse dieser die sogenannten "Search Quality Raters" werden dann genutzt, um Googles Algorithmen mit deren Erkenntnissen zu verfeinern.

Besseren Content generieren

Überall noch eine Schippe drauflegen. Oder einfach mal die Klappe halten, wenn man von einer Sache keine Ahnung hat.

So oder so ähnlich könnte man es vereinfacht beschreiben, wenn man in Googles Qualitätsverständnis um eine Stufe nach oben klettern will.

Wer höchstes (User-)Vertrauen und höchste Autorität bei Google erlangen will, sollte daher:

  • regelmäßig seinen Content Aktuell halten
  • seinen veröffentlichten Content auf Fakten checken und mit Quellen belegen
  • nur Content veröffentlichen, bei dem man sich selbst gut auskennt, bzw. sich als Experten bezeichnen kann.
  • Wert auf gute User-Bewertungen legen
  • Verfasser oder Autor nennen /Autorenprofil anlegen und wenn möglich Vita, Infos zur Reputation, o.ä. hinterlegen / belegen
  • auf Gary Illyes hören und guten Content liefern. Der Webmaster Trends Analyst Nr.1 von Google hat einmal gesagt, dass E-A-T in hohem Maße auf Links und Erwähnungen von autoritativen Personen und vertrauenswürdigen Webseiten basiert.
    Das heißt mit anderen Worten: je besser Ihr Content ist, desto höher die Chance, dass Sie Backlinks von irgendwelchen Autoritäten oder Institutionen erhalten., desto besser ist das für die Einstufung Ihres Contents.

 

 

SEO Freelancer Matthias Klenk
Ihr Ansprechpartner
SEO-Freelancer, Matthias Klenk

Lassen Sie sich professionell unterstützen um E-A-T auch für Ihr Unternehmen zu nutzen.

Vereinbaren Sie eine unverbindliche Erstberatung oder fragen Sie direkt an:

Direkt anfragenUnverbindlich und kostenlos