SEO Trend Suchintention
SEO Trend Suchintention: Beispiel aus den Google SERPs

Seit Jahren legt Google immer mehr Wert darauf, die Suchintention (Search Intent) des Users besser zu verstehen. Dabei handelt es sich vor allem um die Frage, was genau der User sucht, wenn er eine Frage oder einen Begriff über die Google Suchleiste eingibt.

Im Umkehrschluss bedeutet das für alle Betreiber einer Webseite, das Thema Suchintention genauso wichtig zu erachten, wie Google das tut.

Wer sich heute nicht darum kümmert, dass sein Content die Suchanfragen seiner potenziellen Zielgruppen bedient, wird in Zukunft weder eine gute Rankings in den SERPs belegen, noch seine Unternehmensziele (mehr Conversions, mehr Traffic, mehr Umsatz, o.ä) erreichen können.

Tipp: Suchintention verstehen und nutzen

Um relevanten Content für die Zielgruppe bereitzustellen, lohnt sich ein Blick auf deren Art von Suchanfragen.

Diese kann man nämlich in drei große Kategorien einordnen:

  1. der User will etwas kaufen (Transactional)
  2. der User will Informationen (Informational)
  3. der User will eine bestimmte Webseite ansteuern (Navigational)

Doch nicht immer sucht der User so eindeutig, wie z.B. mit "Grünen Toaster kaufen" - in diesem Falle würde er von Google ausnahmslos auf Produktseiten von Onlineshops verwiesen werden. Über eine Anfrage mit den Worten "Grüne Toaster"  liefert Google bei den organischen Treffern aber ebenfalls hauptsächlich Produktseiten von Onlineshops in den SERPs aus, weil Google die Intention des Users auch in diesem Fall einem Kauf zuordnet.

Betreiber eines Blogs oder einer Testseite für diese trendigen Toastern sollten also ihre Keyword-Strategie überdenken und optimieren, wenn sie mit ihrer Seite eine realistische Chance auf eine gute Platzierung haben wollen. Mit Begriffen und Phrasen wie "Toaster Test" oder "Beste Toaster" können aber zumindest schon einmal die Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

Um die Suchintention des Users ganzheitlich zu erfassen, braucht es aber nicht nur den passenden Content, sondern vor allem auch hochwertigeren als den der Konkurrenz.

Auch die richtigen, bzw. passenden Formate (Bild, Video, Text, How-to-Anleitungen, etc.) spielen unter anderem eine große Rolle, um mit seiner Webseite bei den Suchenden zu punkten. Wer sich mal schnell informieren will und dazu ein 45-minütiges Video angucken muss, wird sich wahrscheinlich woanders umsehen. Wenn die Suchanfrage zu einem Thema jedoch komplex ist, darf ein Blogbeitrag oder ähnliches auch mal tiefer in die Materie eintauchen. Oder noch ein Beispiel: wenn das Keyword einen klaren Hinweis auf eine Kaufabsicht legt, ist es besser, eine Produkt- oder Abverkaufsseite mit separaten, weiterführenden Informationen anzulegen.

Zudem sollte man nie den Ranking-Verlauf seines Ziel-Keywords außer acht lassen. Geringe oder keine Schwankungen im Ranking sprechen meist dafür, dass es sich um eine gute Wahl handelt.
Aber auch bei Schwankungen muss genau hingeschaut werden: manche Produkte oder Dienstleistungen unterliegen saisonalen oder anlassbedingten Schwankungen, die nicht dafür sorgen sollten, dass man seine ganze Strategie über den Haufen wirft.

Das Wichtigste beim Verständnis der Suchintention ist aber, stets am Ball zu bleiben und zu wissen, in welche Richtung sich die Suchgewohnheiten der User entwickeln. Wer seine Webseite hinsichtlich der Suchintention optimieren will, sollte daher auch eher auf die Nachhaltigkeit seiner Optimierungen achten, als nur auf kleine, kurzzeitige Erfolge.

 

 

SEO Freelancer Matthias Klenk
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SEO-Freelancer, Matthias Klenk

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