Seit April 2021 hat Google die größte Umstellung in der Geschichte seiner Indexierungs-Berechnung abgeschlossen. Wurden bis vor ein paar Jahren noch die Desktop-Varianten von Webseiten zum Ranking der Seite herangezogen, so sind es heute die Versionen für mobile Endgeräte. Grund dafür sind die User-Suchanfragen von mobilen Endgeräten, die mittlerweile die Suchanfragen per Desktop überholt haben.

Im Endeffekt bedeutet dies, dass die Betreiber von Webseiten nicht mehr nur über eine halbwegs mobiltaugliche Version verfügen müssen, sondern dass diese nun zum Maßstab ihres Unternehmens im Internet wird.

Wie man sich vorstellen kann, erfordert das von Fall zu Fall nicht nur marginale Veränderungen. Diese reichen von Konzeption über Design und Struktur bis hin zur Usability.

Webseiten, die im Responsive Design erstellt wurden und sich an unterschiedliche Bildschirmgrößen automatisch anpassen, sind dabei fein raus. Bei diesen halten sich die Optimierungen meist in Grenzen. Dennoch sollte auch bei ihnen überprüft werden, ob sie inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Desktop-Variante sind, bzw. ob sie einwandfrei funktionieren und fehlerfrei sind.

Wer keine responsive Webseite hat, muss sich bei deren mobiler Optimierung unter Umständen auf umfangreichere Maßnahmen einstellen. Welche Schritte für welche Art von Webseite empfehlenswert sind oder nötig werden, damit sie auch in Zukunft die Voraussetzungen für ein gutes Ranking erfüllt, erfahren Sie im nächsten Abschnitt.

Webseite fit für den Mobile First Index machen

Zunächst einmal sollte geprüft werden, ob die eigene Webseite bereits mobil indexiert wurde (was sehr wahrscheinlich ist).

Dies geht am einfachsten über die Google Search Console.

  1. Unter "Einstellungen" findet sich auch
  2. das Untermenü "Indexing Crawler".
  3. Steht dort "Googlebot Smartphone", wurde die Seite bereits mobil indexiert.

Im Anschluss daran gibt es eine Reihe an Maßnahmen, mit mit denen die Seite für mobile Endgeräte optimiert werden kann.

  • Sollten Sie noch über eine separate Webseite für mobile Endgeräte verfügen, wie eine m-dot-Seite (wie zum Beispiel m.youtube.com), müssen Sie darauf achten, dass die wichtigsten Inhalte der Desktop-Version auch dort zu finden sind

  • Dasselbe gilt bei m-dot-Seiten auch für die Regeln, die Sie bei robots.txt hinterlegt haben - diese sollten für beide Versionen identisch sein

  • Stellen Sie sicher, dass CSS, JavaScript und Bilder auf allen Website-Versionen verfügbar sind  

  • Überprüfen Sie die Ladezeit Ihrer Webseite mit der Google Search Console über "Verbesserungen" → "Core Web Vitals" → "Mobile". Lagern Sie CSS und JavaScript Dateien eventuell aus, um Ihre Webseite schneller zu machen

  • Machen Sie Googles Mobile Friendly Test. Dort erhalten Sie eine detaillierte Auflistung aller Seiten, die Fehler oder Usability-Mängel aufweisen - falsche Verlinkungen, durch robots.txt blockierte Seiten, Bilder, die nicht geladen werden können, JavaScript-Fehler, usw

  • Vermeiden Sie Interstitials und PopUps, die zu viel Platz auf dem Screen einnehmen

  • Optimieren und komprimieren Sie Video- und Bilddateien für mobile Endgeräte

  • Passen Sie den Head-Bereich und die Schriftgrößen auf kleinere Displays an

  • Viewport-Metatags bei Webseiten mit Responsiven Design einsetzen

  • rel=alternate bei losgelösten mobilen Webseiten verwenden

  • Vary Header bei Dynamic Serving verwenden

  • Title, Meta Descriptions, Canonical Tags, Alt-Attribute und strukturierte Daten angleichen

  • Bei Hreflang auf korrekte Verknüpfungen achten

SEO Freelancer Matthias Klenk
Ihr Ansprechpartner
SEO-Freelancer, Matthias Klenk

Lassen Sie ihre Corporate-Website auch für Mobilgeräte optimieren.

Vereinbaren Sie eine unverbindliche Erstberatung oder fragen Sie direkt an:

Direkt anfragenUnverbindlich und kostenlos